Samstag, 18. Juli 2009

Eine wahre Begebenheit

Die Medien verschonen uns nicht, denn Tag für Tag hören wir uns diese Horrormeldungen von der Schweinegrippe an, die ja so gefährlich sein soll.
Machen wir uns doch mal nichts vor, denn alleine in Deutschland sterben 15.000 Menschen pro Jahr an der ganz normalen, herkömmlichen Grippe. Da aber würde niemand auf die Idee kommen, einen Zwangsimpfung durchzuführen. Jetzt aber will man sogar zwangsweise Impfen - schon sehr merkwürdig in Anbetracht der doch vergleichsweise harmlosen Lage.
Was die ganze Sache an sich schon sehr seltsam erscheinen läßt ist der Impfstoff, der nach so kurzer Zeit überhaupt nicht getestet werden und schon gar nicht auf Langzeitwirkungen getestet werden konnte. Nach 3 Monaten wäre das ein wahres Wunder.
Nach Aussagen der Gesundheitsorganisationen in den USA sollen bis Oktober in den USA 100 Millionen Einheiten des Impfstoffes zur Verfügung stehen, in Deutschland immerhin auch 50 Millionen Einheiten.Die Schweinegrippe kostete weltweit bisher 429 Menschen das Leben, bei einer Gesamtbevölkerungszahl von 6,75 Milliarden, und die WHO will nun Massenimpfungen in den meisten Ländern der Erde einführen. Was stimmt hier nicht?Diese unglaubliche Hysterie wird – so behaupten manche Kritiker – durch willfährige Institutionen und die WHO als Handlanger der großen Pharmakartelle inszeniert, um der Pharmalobby neue Milliarden in die Kassen zu spülen.

Eine Journalistin hat beim FBI Anzeige gegen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Vereinten Nationen (UN) und hochrangige Politiker erstattet. Die Anzeige lautet auf Bioterrorismus und versuchten Massenmord. Zugleich erwirkte sie eine einstweilige Verfügung gegen Zwangsimpfungen.


Hier der übersetzte Artikel von Barbara Minton, Natural Health Editor/Natural News:

»Während für Juli ein Impfstoff der Firma Baxter gegen den A/H1N1-Erreger erwartet wird, warnt eine österreichische, investigative Journalistin vor dem größten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit.Gemeinsam mit dem FBI erhob Jane Bürgermeister kürzlich Anklage gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO, gegen die Vereinten Nationen (UN) , gegen hochrangige Politiker und gegen öffentliche Körperschaften. Die Anklage lautet auf Bio-Terrorismus und versuchten Massenmord. Zugleich erwirkte sie eine einstweilige Verfügung gegen Zwangsimpfungen.

Ihre Forderungen folgen einer Anklage, die sie bereits im April gegen die Baxter AG und Avir Green Hills Biotechnologie Österreich wegen Produktion von kontaminiertem Vogelgrippe-Impfschutz erhoben hatte mit der Behauptung, dass diese Unternehmen die Krankheitserreger dazu benutzten, um aus der Pandemie Profit zu schlagen.In der Übersicht ihrer und des FBI Ansprüche und Behauptungen präsentiert Bürgermeister Beweise des Bio-Terrorismus in den USA, unter der Leitung einer Gruppe internationaler Banker, die die Federal Reserve Bank, die WHO, die UN und die NATO kontrollieren. Diese Gruppe sitzt in den ranghöchsten Regierungsbüros in den USA.Dieser Bio-Terrorismus soll dem Zweck eines Völkermordes an der amerikanischen Bevölkerung dienen. Ein genetisch veränderter Influenza-Virus wird dazu benutzt, den Tod zu bringen.Namentlich listet die Anklage Barack Obama, Präsident der USA, David Nabarro, UN System Koordinator für Influenza-Erkrankungen, Margret Chan, Generaldirektorin der WHO, Kathleen Sibelius, Sekretärin der Gesundheits- und Hygieneabteilung, Janet Napolitano, Generalsekretärin der Heimatschutzbehörde, David de Rotschild, Bankier, David Rockefeller, Bankier, George Soros, Bankier, Werner Faymann, österreichischer Bundeskanzler und Alois Stöger, österreichischer Gesundheitsminister, als Mitglieder eines international tätigen Verbrechersyndikats auf, das biologische Waffen entwickelt, produziert, gelagert und eingesetzt hat, um die Bevölkerung der USA und anderer Nationen zu töten, und um finanzielle und politische Vorteile zu erlangen.Die Anklage impliziert, dass die Angeklagten miteinander in konspirativer Weise die Endphase eines heimlichen, internationalen Biowaffen-Programms geplant, finanziert und davon profitiert haben. Bei diesem Biowaffen-Programm waren die Pharma-Unternehmen Baxter und Novartis beteiligt.Sie taten dies mit Hilfe der Biotechnologie und setzten anschließend tödliche, biologische Erreger der Vogel- und Schweinegrippe frei. Damit war der Vorwand für Zwangsimpfungen gegeben, wobei diese Zwangsimpfungen erst recht zum Tod und zu Krankheiten in der amerikanischen Bevölkerung geführt hätten. Solch eine Tat verstößt gegen das Anti-Terrorgesetz von biologischen Waffen. Burgermeisters Anklage beinhaltet Beweise dafür, dass die Baxter AG (ein österreichisches Tochterunternehmen von Baxter International) absichtlich 72 Kilo des aktiven Vogelgrippevirus freigesetzt hat. Diese Vogelgrippeviren wurden von der WHO im Winter 2009 an 16 weitere Laboratorien in vier Ländern verschickt. Sie (Bürgermeister) behauptet, dass dieser Beweis eindeutig dafür spricht, dass sowohl Pharma-Unternehmen, als auch internationale Regierungsstellen selbst an der Produktion, Entwicklung und Verteilung biologischer Krankheitserreger als auf der Welt tödlichste Form der Biowaffen beteiligt sind und eine Pandemie auslösen, die ein Massensterben verursacht.In ihren Anklagepunkten vom April gab sie an, dass im Labor der Firma Baxter in Österreich, das als eines der sichersten Biolabore der Welt galt, die elementarsten Sicherheitsrichtlinien nicht eingehalten wurden, sodass 72 Kilo als Biowaffe eingestufte, pathogene Keime nicht strikt von anderen Materialien ferngehalten wurden, sondern dass diese Keime mit normalem Human Influenza Virus vermengt und von Orth an der Donau versandt wurden.Im Februar testete ein Angestellter von Bio Test in der Tschechoslowakei das für eine Impfung vorgesehene Material an einem Frettchen. Das Frettchen starb. Dieser Zwischenfall wurde weder von der WHO, noch von der EU, noch von der österreichischen Gesundheitsbehörde untersucht.Es wurde keinerlei Untersuchung über das Virus-Material geführt, und es wurden keine Daten über die Gensequenz des Virus veröffentlicht.

Aufgrund einer parlamentarischen Befragung (Fragestunde im Parlament) am 20. Mai, erklärte der österreichische Gesundheitsminister Alois Stöger, dass dieser Vorfall nicht als eine Verfehlung gegen die Sicherheit bei biologischen Stoffen behandelt wurde (wie es hätte sein sollen), sondern als Verstoß gegen die tierärztliche Vorschrift. Ein Tierarzt wurde in das Labor gesandt für eine kurze Inspektion.Bürgermeisters Akte zeigt, dass die Freisetzung des Virus einen entscheidenden Schritt für die Auslösung einer Pandemie darstellt, der es der WHO erlaubt, die Stufe 6 einer Pandemie zu erklären. Sie zählt die Gesetze und Verordnungen auf, die es der UN und WHO erlauben, die USA im Falle einer Pandemie zu übernehmen.Darüber hinaus verlangt die Gesetzgebung bei Zwangsimpfungen in den USA, dass die Bedingungen einer Pandemie gegeben sein müssen.Sie (Bürgermeister) beklagt, dass die ganze Schweinegrippe-Angelegenheit auf einer massiven Lüge beruht, und dass kein natürlicher Virus diese Bedrohung für die Bevölkerung darstellt. Sie legt Beweise vor, die nahe legen, dass die Vogelgrippe- und Schweinegrippe-Viren tatsächlich durch Biotechnologie gewonnen wurden, bezahlt von der WHO, Regierungsstellen und anderen.Der Erreger der Schweinegrippe ist eine Kreuzung aus Viren der Schweine-Influenza, Human-Influenza und Vogel-Influenza, etwas, das laut Expertenmeinung nur aus einem Labor entstammen kann.Die Behauptung der WHO, dass sich die Schweinegrippe als Pandemie verbreitet, entbehrt jeder Grundlage und verdreht die Tatsachen, denn die Viren wurden erst mit Hilfe der WHO geschaffen und verbreitet, und die Beweise sind erdrückend, dass die WHO in erster Linie für die »Pandemie« verantwortlich ist.Darüber hinaus sind die Symptome der so genannten Schweinegrippe nicht von denen einer normalen Erkältung zu unterscheiden. Die Schweinegrippe fordert nicht mehr Todesopfer als die normale Grippeerkrankung.Bürgermeister merkt an, dass sich die Zahlenangaben der Todesfälle, die angeblich auf die Schweinegrippe zurückzuführen sind, widersprechen. Zudem herrscht keine Klarheit darüber, ob und unter welchen Umständen diese Todesfälle dokumentiert worden sind.Es gibt keine potenzielle Pandemie, es sei denn, es würden Massenimpfungen als Waffe benutzt unter dem Vorwand, die Bevölkerung zu schützen. Es gibt nachvollziehbare Gründe anzunehmen, dass Zwangsimpfungen vorsätzlich mit Krankheitserregern kontaminiert werden, die ausschließlich zu dem Zweck hergestellt wurden, um zu töten.Ein Hinweis darauf ist der von Novartis patentierte Impfstoff gegen die Vogelgrippe, der im Sommer 2008 21 obdachlose Menschen in Polen tötete. Als sozusagen Hauptwirkung (im Gegensatz zu einer Nebenwirkung) hatte der Impfstoff einen ungünstigen Effekt, der nach Definition der US-Regierung den Impfstoff als Bio-Waffe kennzeichnete. Die Definition für Bio-Waffe ist ein Erreger, der dazu geschaffen wurde, um negative Effekte (Tod oder Verletzung) mit Hilfe eines Abgabe-Systems (Injektion) herbeizuführen.

Sie behauptet, dass der Komplex aus international agierenden Parma-Unternehmen und Regierungsstellen, die Seuchenmaterial entwickelt und verbreitet haben, sich in die Lage versetzt hat, dadurch zu profitieren, dass er zuerst eine Pandemie auslöst, um dann anschließend mit Verträgen Impfmaterial zu verkaufen.Die Medien, die von der Gruppe kontrolliert werden, die die Schweinegrippe-Agenda steuert, verbreiten Falschinformationen, um die Menschen in den USA einzulullen, damit sie die gefährliche Impfung nehmen.Die Menschen in den USA würden erhebliche und irreparable Schäden und Verletzungen davon tragen, wenn sie ohne ihr Einverständnis zu einer Impfung mit ungeprüftem Wirkstoff gezwungen würden, wie es (neuerdings) die Richtlinien mehrerer Gesetze und Verordnungen vorschreiben (es folgt an der Stelle eine Aufzählung der entsprechenden Hinweise auf Gesetze).Bürgermeister beklagt in ihren Anschuldigungen, dass diese genannten Gesetze und Verordnungen dahingehend geändert oder neu geschaffen worden sind, um jene Gesetze und Regularien zu beschleunigen, die den amerikanischen Bürgern ihre verfassungsmäßigen Rechte nehmen, eine Impfung zu verweigern.Diese Leute haben Voraussetzungen dafür geschaffen oder ermöglicht, dass es künftig ein Verbrechen darstellt, wenn man sich gegen eine Pandemie-Impfung zur Wehr setzt.Sie haben überzogene und grausame Strafen verhängt, wie Inhaftierung oder Quarantäne in FEMA-Lagern, während sie auf der anderen Seite Entschädigungszahlungen für die Schäden einer Zwangsimpfung ausschließen Dies steht im krassen Gegensatz zu föderalen Regierungsgesetzen und ist eine Korrumpierung und ein Amtsmissbrauch ebenso wie ein Verstoß gegen die Verfassung und gegen die Grundrechte. Die zuvor genannten Angeklagten haben somit den Grundstein für einen Massen-Völkermord gelegt.In dem sie die Schweinegrippe als Vorwand benutzen, planten sie im voraus den massenhaften Mord an der amerikanischen Bevölkerung mittels einer Zwangsimpfung. Sie haben ein weitläufiges Netzwerk von FEMA-Konzentrationslagern errichtet und Massengräber ausgewiesen. Dazu schmiedeten sie ein Komplott, um die Macht über Amerika in die Hände ihres kriminellen Syndikats zu legen.«

Hier der Originaltext zum nachlesen:

http://www.naturalnews.com/026503_pandemic_swine_flu_bioterrorism.html

video

Montag, 22. Juni 2009

Leichtsinn oder einfach nur Dummheit?


Wie gerade in den Nachrichten des NDR zu vernehmen war, haben sich Mitglieder von Greenpeace Zutritt zum Kernkraftwerk Unterweser verschafft und dabei alle Sicherheitseinrichtungen umgangen.
Das heißt im Klartext, sie sind schlicht und einfach unter Zuhilfenahme einer Leiter auf das Gelände gelangt und konnten ohne weiter gestört zu werden, auf die Kuppel des Kraftwerkes gelangen.
Die Polizei vor Ort sieht das ganze gelassen und greift nicht weiter ein, denn sie sind der Meinung, das die Greenpeace Aktivisten gut gesichert sind und man das ja schon kennt. Deshalb ist ein Eingreifen soweit nicht notwendig, immerhin kennt man das ja schon von den Greenpeace Leuten.
An sich einsehbar, doch wie sieht es mit der Sicherheit aus?
Wie kann es sein, das man ohne weiteren Widerstand dort eindringen kann, wie kann es sein das man mit einem Wollpulli und einem Transparent in den Händen tatsächlich für Greenpeace - Aktivisten hält und es doch unter anderer Absicht geschehen ist?
Greenpeace will darauf hinweisen, das das AKW Unterweser nicht genügend gesichert ist und es nicht gegen Flugzeugabstürze genügend sicher ist.
Nun sollten wir uns ernsthaft die Frage stellen was gewesen wäre, wenn man nun in aller Seelenruhe Sprengsätze angebracht hätte, um das AKW dem Erdboden gleich zu machen?
Was wäre gewesen, wenn man in die Schaltzentrale eingedrungen wäre - was wohl angesichts der schlampigen Bewachung durchaus im Rahmen des möglichen gelegen hätte...?!

Die dort eingesetzten Sicherheitsleute sollten besser Kaufhäuser und Burger King bewachen, statt auf sensible Dinge wie AKW's losgelassen zu werden.
Für EON als Betreiber nicht besonders gut gelaufen würde ich mal sagen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Türkei und Rechte für Kinder

In Deutschland leben eine große Anzahl von Türken, wobei sehr viele hier geboren sind, aber trotz allem einen türkischen Ausweis besitzen.
Es ist ja auch völlig egal welchen Ausweis man mit sich trägt...

Einer Meldung zufolge wurden am Tag des Kindes in der Türkei zu langjährigen Haftstrafen verurteilt - weil sie an einem Kulturfest teilgenommen haben!
Nach der Verurteilung von 13 Kindern und Heranwachsenden im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren wegen der Teilnahme am kurdischen Newrozfest hat das Gericht im türkischen Adana (an der westlichen Grenze der Region Kurdistan) am Dienstag, dem 28. April, elf weitere Kinder schuldig gesprochen. Sie wurden zu insgesamt 84 ½ Jahren Gefängnis verurteilt. Die Prozesse wurden vor der 6. Kammer des Schwurgerichts Adana anstatt vor Jugendgerichtskammern verhandelt. Das türkische Vorgehen widerspricht den Menschenrechten und der UN-Kinderrechtkonvention. Den Kindern und Heranwachsenden wurde die Teilnahme an Demonstrationen in Adana am 22. März vorgeworfen. Das Urteil lautet je Kind: sieben Jahre und sechs Monate Haftstrafe – wegen vermeintlicher Propaganda für eine illegale Organisation und dem vermeintlichen Begehen von Straftaten für eine illegale Organisation. (Quelle: Informationsstelle Kurdistan, 28. April 2009).

In was für einer Welt leben wir eigentlich?
Während die Kinder am 28. April in der Türkei ins Gefängnis geworfen werden, haben zeitgleich überall in Deutschland Türken zum Tag des Kindes Deutsche dazu aufgefordert, die Kinderrechte stärker zu beachten. Die Deutschen sollten sich ein Beispiel an der Türkei nehmen, wo der Tag des Kindes ein großer Festttag sei (siehe entsprechende Berichte etwa in Aachener Nachrichten und Main-Post sowie Südthüringer Zeitung).
Wir leben in einer verkehrten Welt: In der Türkei verurteilen Richter harmlose Kinder, die an einem Kulturfest teilgenommen haben, zu langjährigen Haftstrafen. Und in Deutschland lassen Richter türkische Kinder, die Menschen ins Koma geprügelt haben, immer wieder laufen. Zum Dank ermahnen uns Türken, doch endlich stärker auf die Kinderrechte in Deutschland zu achten …

Samstag, 16. Mai 2009

Ein Schwein macht von sich reden.... Gute Besserung


Hallo liebe Mitmenschen, es ist mal wieder soweit.
Nachdem sich die Hühner böse erkältet hatten und die Rinder irre wurden, hat man uns ein neues Geschenk gemacht:
Es heißt ganz simpel und einfach Schweinegrippe.

Ja, auch Schweine können sich mal etwas wegholen was ja nun kein Wunder ist. Immerhin stehen sie entweder bei Wind und Wetter draußen, lassen sich durchregnen und vom Wind trocken pusten, aber wir wissen selbst das es auf die Gesundheit schlägt.
Und dann ganz plötzlich hat das Schwein Kopfschmerzen und hat erhöhte Temperatur, ihm ist nicht wirklich wohl in seiner Schwarte, völlig lustlos stochert es mit seinem Rüssel im Futtertrog und mag auch nicht so richtig fressen.
Diagnose: Grippe!

Okay, soweit ist also alles nachzuvollziehen, aber wie zum Teufel kommt der Virus des Schweins nun dazu das arme Schwein zu befallen - äh den Menschen - und Ihn krank zu machen?
Umgekehrt passiert so etwas jedenfalls nicht, wieso ausgerechnet umgekehrt?
Schon sehr interessant, wenn nicht so gar recht merkwürdig.
Und wenn man sich nun diese ganze Sache einmal aus einer völlig anderen Sichtweise anschaut, bekommt das alles wieder Sinn, denn wie wir wissen, werden wir schon seit einiger Zeit auf den Arm genommen - zu unserem Nachteil.
Oder kann mir jemand sagen, warum denn nach der Vogelgrippe-Epidemie nicht alle Vögel stumpf vom Himmel gefallen sind? Haben die sich nun alle impfen lassen oder haben nur bestimmt Vögel einen Anspruch darauf gehabt? Schon merkwürdig will ich meinen...

Dazu habe ich etwas sehr interessantes gefunden, was dem ganzen einen merkwürdigen Nachgeschmack verleit und uns dazu bringen sollte, alles, aber auch wirklich alles etwas kritischer zu hinterfragen statt und auf die Medien zu verlassen, die entweder Panik schüren oder schlichtweg alles schön reden.

Der große verstorbene amerikanische Dichter Yogi Berra hätte vielleicht gesagt: »Das wird ja alles immer absurder.« Die internationalen Behörden, die doch eigentlich für die Überwachung möglicherweise drohender neuer Pandemien verantwortlich sein sollten, nämlich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das amerikanische CDC, verhalten sich wie die Regisseure eines zweitklassigen Science-Fiction-Films aus Hollywood oder wie der Autor einer schlechten Kopie von Michael Crichtons Science-Fiction-Roman »Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All«. Die weltweite Panik in Bezug auf den Ausbruch einer neuen von Mensch zu Mensch übertragenen Schweinegrippe-Pandemie entpuppt sich immer mehr als psychologischer Massenterror, von dem die wenigen internationalen Pharmariesen profitieren, die sogenannte »antivirale« Medikamente vertreiben – allen voran »Roche«, »SmithKlineGlaxo« und »Novavax«. Verlierer sind wir einfachen Leute.

Die eigenen Verlautbarungen der WHO in Genf und des US Center for Disease Control (CDC) in Atlanta, der zentralen Koordinierungsstelle in dieserAngelegenheit, verdienen sorgfältig unter die Lupe genommen zu werden. Am 30. April veröffentlichte das CDC einen ausführlichen Bericht mit der alarmierenden Überschrift Schweine Influenza A (H1N1) Virusinfektionen in einer Schule – New York City. In dem Bericht wurde eine Schule in New York City ausführlich beschrieben, in der »bis zum 28. April fast die Hälfte (45) aller in den USA aufgetretenen Fälle einer S-OIV-Infektion bei Schülern und Mitarbeitern aufgetreten waren«. Laut CDC fanden sich in all diesen Fällen »genetisch ähnliche Viren, die später bei Patienten in Mexiko isoliert wurden«. Wir erhalten keine wissenschaftliche Erklärung für den Begriff »genetisch ähnlich«, aber er klingt auf jeden Fall sehr bedrohlich. (1)Damals behauptete das CDC, es gebe 109 bestätigte Fälle von Schweinegrippe in den Vereinigten Staaten. 45 dieser 109 Fälle waren in der besagten New Yorker Schule aufgetreten. In den Fernsehnachrichten wimmelte es nur so von Panikmeldungen über die unkontrollierte Ausbreitung der Schweinegrippe.

Am nächsten Tag, also am 29. April, erhöhte die Generaldirektorin der WHO, Dr. Margaret Chan, die Warnstufe für eine Schweinegrippepandemie von Stufe 4 auf Stufe 5 – nur eine Stufe unter einem vollen weltweiten Pandemie-Alarm.

Nach Angaben der WHO bedeutet Stufe 5, dass das Virus in mindestens zwei Ländern einer WHO-Zone nachweislich von Mensch zu Mensch übertragen worden ist. Stufe 6, die Pandemie-Stufe, wird charakterisiert als erhöhte und dauerhafte Übertragung bei der Gesamtbevölkerung. Bei ihrer Ankündigung der Erhöhung der Warnstufe setzte Frau Dr. Chan noch ungeschickterweise einen Kommentar hinzu, der dann natürlich sofort von CNN und den Medien in aller Welt begierig aufgegriffen wurde: »Es ist nun einmal so, dass bei einer Pandemie die ganze Menschheit bedroht ist.« (2) Es sei ausdrücklich festgehalten: Die WHO-Generaldirektorin hatte nicht die Pandemie-Phase 6 ausgerufen, sondern bei einer Rede in Genf lediglich beiläufig erwähnt, dass »bei einer Pandemie die gesamte Menschheit bedroht« sei.

In einer Presseerklärung des CDC hieß es: »Bis zum 3. Mai wird das CDC ein Viertel der Vorräte aus der strategischen Reserve (Strategic National Stockpile, SNS) an alle kontinentalen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten verteilt haben. Diese Güter und Medikamente werden den Bundesstaaten und amerikanischen Territorien helfen, auf den Ausbruch zu reagieren. Zusätzlich haben die Bundesregierung und die Hersteller damit begonnen, einen Impfstoff gegen das neue H1N1-Grippevirus zu entwickeln.« (3) Damit war die Reaktionsmaschinerie auf den Ausbruch einer Pandemie in Gang gesetzt worden.

Laut CDC-Feststellung handelte es sich bei den 45 Schulkindern in New York City um »bestätigte Fälle einer von Schweinen herstammenden Influenza A (H1N1) Virusinfektion (SOIV)«. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden hätten 95 Prozent der Kinder Symptome wie »Fieber mit Husten und/oder Halsschmerzen gezeigt, was der CDC-Definition für eine Influenza-artige Erkrankung (influenza-like illness ILI) entspreche«.

Nun gut. Man ist wohl besser vorsichtig, wenn man es mit einer neuen Form des Andromeda-Typs zu tun hat. Aber Husten? Halsschmerzen? Fieber? Sind das nicht ziemlich vage, häufige Symptome? Offenbar nicht für das CDC. Die 45 Kinder wurden sofort der wachsenden Zahl der »bestätigten Fälle« hinzu gerechnet. Die Folge: Notfallpläne wurden aktiviert, der Präsident der Vereinigten Staaten gab eine Erklärung ab, der urplötzliche Wegfall der Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft hatte katastrophale Folgen für die ohnehin schwache mexikanische Wirtschaft, und weltweit stieg die Angst vor einer neuen Pestepidemie oder zumindest einer neuen Version der Spanischen Grippe von 1918.

Das CDC fügte noch eilig hinzu: »Die Symptome bei diesen Patienten ähneln denen bei einer normalen saisonalen Influenza.« Wer sich die Mühe macht, die folgenden drei Seiten des detaillierten CDC-Berichts zu lesen, der findet gegen Ende die Aussage: »Am 27. April berichteten 37 Patienten (84 Prozent), die Symptome verschlechterten sich nicht oder ihr Zustand bessere sich, drei (sieben Prozent) meldeten eine Verschlechterung (zwei davon meldeten später eine Besserung) und vier (neun Prozent) meldeten, die Symptome seien völlig verschwunden. Nur einer berichtete, er sei wegen einer kurzen Ohnmacht ins Krankenhaus eingewiesen und zur Beobachtung über Nacht dort behalten worden.« Das CDC setzt hinzu: »Bislang ist dieser Ausbruch in einer Schule die größte Häufung von S-OIV-Fällen in den Vereinigten Staaten.« (4)Zusätzlich zu den 109 »bestätigten Fällen«, die in den USA berichtet wurden, einschließlich eines Todesfalls bei einem in Texas lebenden mexikanischen Jungen, berichtete das CDC, bis zum 29. April seien »insgesamt 57 bestätigte Fälle inklusive sieben Todesfälle (in Mexiko) berichtet worden. Nach Ländern in absteigender Reihenfolge: Mexiko (26), Kanada (13), Großbritannien (5),Spanien (4), Deutschland und Neuseeland (je 3), Israel (2) und Österreich (1).

Eine aufschlussreiche Umbenennung

Jetzt zeigen die angeblichen Opfer der schlimmsten Seuche seit der mittelalterlichen Pest nicht nur Anzeichen einer bemerkenswert schnellen Besserung innerhalb weniger Tage, sondern die Weltgesundheitsorganisation gibt mitten in der weltweiten Aufregung eine Umbenennung bekannt. Am 1. Mai meldeten die WHO, das CDC und die amerikanischen National Health Institutes in Maryland, der Name Schweinegrippe sei nicht mehr angemessen, denn nach Angaben von Dr. Paul Rabadan, Professor für rechnergestützte Biologie an der New Yorker Columbia University, handele es sich zwar bei sechs der acht genetischen Abschnitte um reines Schweinevirus, die anderen Segmente seien aber Vogel- und Menschenvirus; das Virus hätte aber im vergangenen Jahrzehnt bei Schweinen überlebt. (6) Die Umbenennung folgte auf eine massive Lobby-Arbeit der amerikanischen Schweine-Industrie, den Begriff Schweinegrippe fallen zu lassen, weil er angeblich den Verkauf von Schweinefleisch senke. Der größte Schweineproduzent der USA und weltweit, Smithfield Foods of Virginia, gehörte sicher zu denen, die sich bei der WHO und dem CDC für eine Umbenennung einsetzten. Sie bekamen, was sie wollten. Aber Umbenennung hin oder her, der gesamte Prozess der Schweineproduktion bei Smithfield Foods und anderen industriellen Viehzuchtbetrieben, offiziell als CAFO – Concentrated Animal Feeding Operation – bezeichnet, sollte genauer untersucht werden.Die ersten Fälle und Todesfälle bei der Schweinegrippe in Mexiko wurden im Bezirk Perote in der mexikanischen Stadt La Gloria im Bundesstaat Veracruz berichtet, wo Einwohner schon Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe gegen die Gefahren der riesigen Schweine-CAFO von Smithfield Foods in ihrem Dorf protestiert hatten. Bei Kindern und Erwachsenen aus der Umgebung des großen Abfalllagers der Anlage war angeblich eine Reihe von Symptomen aufgetreten. Smithfield Foods ist der weltgrößte industrielle Hersteller von Schweinefleisch. Das Unternehmen ist berüchtigt wegen mangelnder Gesundheits- und Sicherheitsstandards.

Schweinefäkalien und andere Nettigkeiten

Fäkalien (Feces) ist das lateinische Wort für das, was in der Welt zumeist schlicht Scheiße genannt wird, das Abfallprodukt der menschlichen oder tierischen Verdauung. Und in dieser Hinsicht sind die Schweine Weltmeister. Nach Gewicht gerechnet produziert ein Schwein im Durchschnitt drei Mal so viel Fäkalien wie ein erwachsener Mensch. Wie die Landwirtschaftsorganisation GRAIN berichtet, hat »das Auftreten großdimensionierter industrieller Viehzuchtbetriebe in Nordamerika den idealen Nährboden für das Auftreten und die Verbreitung von neuen hochvirulenten Influenza-Typen geschaffen«. (7) Das Abfallprodukt ist der Kern des Problems.In der GRAIN-Studie wird betont, dass die konzentrierte Fütterung der Tiere zur Konzentration einer großen Anzahl von Tieren führt und deshalb einen idealen Nährboden für Toxine und virulente Krankheitserreger darstellt. In einer Ausgabe der Zeitschrift Science aus dem Jahre 2003 wurde gewarnt, die Schweinegrippe sei »wegen der immer größer werdenden industriellen Viehproduktion und dem verbreiteten Einsatz von Impfstoffen in diesen Betrieben auf einer neuen evolutionären ›Schnellspur‹ unterwegs«. (8) Bei der Vogelgrippe gilt dasselbe, denn bei den riesigen industriellen CAFO-Mastbetrieben mit Zehntausenden von Hühnern fällt massenweise toxischer Abfall an.Bei Smithfield Foods, dem weltgrößten Schweineschlachter und CAFO-Besitzer, hat sich eine eindrucksvolle Liste von Verstößen gegen Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen, einschließlich von Verstößen gegen Gesetze zur Reinhaltung von Gewässern angesammelt. Das weltweit größte Schweine-CAFO liegt in den USA, in Tar Heel im Bundesstaat North Carolina. Berichten aus der Umgebung zufolge könnte die Stadt genauso gut Schweineabfall heißen, so viel Fäkalien und andere Abfälle fallen bei dem Tar Heel CAFO der Firma Smithfield Foods an.In einer Analyse über das Problem der Schweineabfälle hat der Experte Jeff Tietz berechnet, dass »nach den besten Schätzungen pro Jahr bei Smithfield 26 Millionen Tonnen Abfälle entstehen. Damit könnte man vier Yankee-[Baseball-]Stadien füllen. Selbst wenn man den Abfall auf die vielen kleinen Schweineproduktions-Einheiten aufteilt, die in der Umgebung der Schlachthäuser des Unternehmens liegen, dann ist das keine handhabbare Menge.« (9)Tietz weiter: "Diese Fäkalienabfälle sind so gewaltig, dass es für das Unternehmen teuer würde, wenn es die Ausdünstungen so behandelte, wie es die Großstädte tun – selbst wenn dieser Standard nur annähernd erreicht werden sollte. Deshalb ist es vielen Zulieferern egal, dass bei ihnen große Abfallmengen aus den abgeschrägten Ställen ablaufen, sich offen und unbehandelt ansammeln, anschließend von Regen und Wind verteilt, und schließlich von der Schwerkraft in das Grundwasser und die Flüsse gedrückt werden." Das Unternehmen beteuert zwar, es verhalte sich verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt, doch die grobe Umweltverschmutzung ist bei dem Geschäftsmodell von Smithfield nicht zu übersehen. Das Problem, so betonen Tietz und andere Kritiker der Umweltverschmutzung durch die CAFOs, liegt nicht in den einfachen Schweineabfällen per se, sondern darin, dass diese Abfälle enorme Mengen an Antibiotika und toxischen Chemikalien enthalten, die bei Smithfield Foods und ähnlichen industriellen CAFO-Betrieben zur »Effizienz«-Maximierung eingesetzt werden.

Tietz schreibt: »Eine Riesenmenge Schweinescheiße ist eine Sache, eine Riesenmenge hochgiftige Schweinescheiße ist aber etwas ganz anderes. Die Exkremente der Smithfield-Schweine kann man kaum noch als Schweinekot bezeichnen: auf einer Palette von Umweltgiften ist es wahrscheinlich eher in dem Bereich radioaktiver Abfälle als nur organischer Gülle einzuordnen. Der Grund für die Toxizität liegt in der Effizienz von Smithfield. Das Unternehmen produziert pro Jahr sechs Milliarden Pfund abgepacktes Schweinefleisch. Das ist eine erstaunliche Leistung, eine Produktivität, die man sich noch vor 20 Jahren nicht hätte vorstellen können. Das erreicht man nur, wenn man die Schweine in erstaunlichen, nie dagewesenen Konzentrationen aufzieht.« Das Ausmaß der Konzentration bei der vertikal integrierten Schweinefleischproduktion bei Smithfield Foods hat mit traditioneller Schweinehaltung wenig zu tun. In Anlagen, die heute in der ganzen Welt zu finden sind, leben die Schweine von Smithfield zu Hunderten oder gar Tausenden in Lagerhaus-ähnlichen Ställen, in Reihen von Pferchen, die von einer Wand zur anderen reichen. Die Sauen werden künstlich befruchtet; sie werden gefüttert und bringen ihre Ferkel in Käfigen zur Welt, die so eng sind, dass sie sich noch nicht einmal herumdrehen können.Wie Tietz berichtet, »leben 40 voll ausgewachsene männliche Schweine mit einem Gewicht von je 250 Pfund oft in einem Pferch von der Größe einer winzigen Wohnung. Sie trampeln sich gegenseitig zu Tode. Es gibt kein Sonnenlicht, kein Stroh, keine frische Luft oder Erde. Sie stehen auf einem Lattenboden, durch den die Exkremente in ein Auffangbecken unter den Pferchen fallen können, doch außerdem können sich auch manch andere Dinge in den Pferchen ansammeln: Nachgeburten; kleine Ferkel, die versehentlich von ihren Müttern erdrückt worden sind; alte Batterien; zerbrochene Flaschen von Insektiziden; Antibiotika-Spritzen; totgeborene Ferkel – alles was klein genug ist, um durch die ca. 30 Zentimeter breiten Rohre zu passen, mit denen die Pferche ausgespült werden. Diese Rohre bleiben so lange geschlossen, bis sich in den Becken genügend Jauche angesammelt hat, dass ein guter Auslassdruck entsteht; dann werden die Rohre geöffnet und alles fließt schwallartig in ein großes Auffangbecken.« (12)Über die toxischen Bedingungen bei den CAFOs berichtet er weiter mit den Worten: »Sie werden anfällig für Infektionen und in solch engen Quartieren verbreiten sich Mikroben, Parasiten oder Pilze, nachdem sie ein Schwein befallen haben, wie die Kobolde auf die gesamte Population. Entsprechend werden die Fabrikschweine mit riesigen Mengen Antibiotika und Impfstoffen vollgepumpt, sie werden mit Insektiziden eingenebelt. Ohne diese Wirkstoffe – Oxytetrazyklin, Draxxin, Ceftiofur, Tiamulin – würden sie wahrscheinlich an Krankheiten eingehen. Deshalb bleiben die Schweine so lange in diesen industriellen Produktionsanlagen, bis sie schließlich geschlachtet werden. Wenn ein Schwein, das kurz vor der Schlachtung steht, krank wird, dann spritzen ihm die Arbeiter oft so viele Medikamente wie nötig, dass es noch auf eigenen Beinen ins Schlachthaus wanken kann. So lange wie ein Schwein laufen kann, darf es legal geschlachtet und als Fleisch verkauft werden.« (13)Jeff Tietz ist nicht der Einzige, der auf das gargantueske Ausmaß des Abfallproblems der CAFOs von Smithfield Foods aufmerksam geworden ist. Die Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten EPA hat Smithfield Foods wiederholt werden Verunreinigung der örtlichen Wasserversorgung durch das Ablassen der Schweineabfälle bei den CAFOs in Tar Heels und an anderen Orten in den USA verklagt. Im Bundesstaat Virginia wurde Smithfield 1997 wegen 6.900 Verstößen gegen das Gesetz zur Gewässerreinhaltung zu einer Zahlung von 12,6 Millionen Dollar verurteilt – die dritthöchste Strafe, die die EPA je gemäß dieses Gesetzes über Abfälle, die bei der Schweineschlachtung und Fleischverarbeitung anfallen, erlassen hat. (14) Derartige Strafen scheinen aber kaum nennenswerte Auswirkungen auf die Praxis der Abfallentsorgung gehabt zu haben.

Smithfield Foods hat seine Schweine-CAFOs in andere Länder verlagert, in denen die Umweltbestimmungen weniger strikt geahndet werden, wie beispielsweise Rumänien, Polen und natürlich das ländliche Mexiko. Vor einigen Jahren war Smithfields Schweine-CAFO in Rumänien Gegenstand von Anschuldigungen seitens der örtlichen und bundesweiten Gesundheitsbehörden. Smithfield verweigerte den rumänischen Behörden den Zugang zu den Schweinefarmen, nachdem sich Anwohner über den Geruch von Hunderten toter Schweine beschwert hatten, die man einfach tagelang auf den Farmen hatte verwesen lassen. »Unsere Ärzte haben keinen Zugang zu den Farmen des amerikanischen [Unternehmens], um Routine-Untersuchungen durchführen zu können«, erklärte Csaba Daroczi, der stellvertretende Direktor der Hygiene- und Veterinärbehörden von Temeswar in Rumänien. »Wenn sie es versucht haben, wurden sie jedes Mal von den Wachen vertrieben. Smithfield hat uns vorgeschlagen, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, wonach wir alle Inspektionen drei Tage vorher ankündigen sollten.« Später stellte sich heraus, dass Smithfield versucht hatte, den Ausbruch der klassischen Schweinepest auf seinen rumänischen CAFO-Farmen zu vertuschen. (15)

Das Pharmakartell tritt auf den Plan

Anstatt nun aber eine umfassende und unabhängige Untersuchung bei den toxischen Abfällen der Smithfield Foods CAFO in Veracruz oder ähnlichen Schweine-CAFOs in aller Welt wegen der Erzeugung von tödlichen Toxinen und ähnlichen potenziellen Krankheitserregern zu veranlassen, scheinen sich das CDC und zunehmend auch die WHO mehr darum zu kümmern, ein positives Klima für die massenweise Verbreitung von Influenzamitteln wie Tamiflu zu schaffen, die sich als gefährlich und in einigen Fällen sogar als tödlich erwiesen haben.

Am 14. April, also fast zwei Wochen vor der Panik über die Fälle von Schweinegrippe – oder, wie das CDC jetzt lieber sagt, von H1N1 (Schweinegrippe) Influenza – in Mexiko, gab das US-Pharmaunternehmen Novavax das Ergebnis einer vorklinischen Studie bekannt, das angeblich zeigte, dass »ein geprüfter Impfstoff mit H1N1-Virus-ähnlichen Partikeln (VLP), der auf dem Influenza-Typ der Spanischen Grippe von 1918 beruhte, sowohl gegen die Spanische Grippe als auch gegen einen hoch pathogenen H5N1 Vogelgrippevirus schützte«. Nach Angaben des Unternehmens »schützte« der gentechnisch veränderte Impfstoff von Novavax »Mäuse und Frettchen vor der Spanischen Grippe und der hoch pathogenen H5N1-Vogelgrippe«. Passenderweise »schützte er auch vor den hoch pathogenen Influenza-Typen H1N1 und H5N1«. Am 24. April veröffentlichte die WHO eine Erklärung, wonach »das Schweinegrippe-Virus A/H1N1, das bei diesem Ausbruch beschrieben wurde, zuvor nicht bei Menschen oder Schweinen gefunden wurde. Die bisher beschriebenen Viren reagieren empfindlich auf Oseltamivir …« Oseltamivir ist der technische Name für Tamiflu, dem Medikament, das von Donald Rumsfelds Firma Gilead Sciences entwickelt und dessen Lizenz dann von Roche Inc. Aufgekauft worden ist. Passenderweise erteilte die US Food and Drug Adminstration (FDA) am 27. April eine Schnellzulassung, die es den amerikanischen Gesundheitsbehörden und anderen Stellen jetzt erlaubt, Tamiflu selbst Kindern unter einem Jahr zu verordnen. In der Erklärung der FDA heißt es, man habe sich entschieden, »den Einsatz von noch nicht genehmigten und noch nicht abgeklärten medizinischen Produkten oder den nicht genehmigten oder noch nicht abgeklärten Gebrauch von genehmigten und abgeklärten medizinischen Produkten zuzulassen, wenn zuvor ein Notstand festgestellt und erklärt worden ist«. (17)Das legt die Vermutung nahe, dass die US-Regierung angesichts einer in Panik geratenen Bevölkerung experimentelle Medikamente bereits zugelassen hat oder in nächster Zeit zulassen wird, wie den VLP-basierten Grippeimpfstoff Novavax und die großen eingelagerten Mengen von Tamiflu und Grippemitteln, die von den Pharmariesen verkauft werden, wie beispielsweise Relenza (Zanamivir) der Firma GlaxoSmithKline.Angesichts der Zahl der bisher weltweit »bestätigten« Fälle von Schweinegrippe vom Typus H1N1, nämlich 985 Fällen von Influenza A (H1N1) – allgemein auch Schweinegrippe-Infektion genannt – gibt es kaum einen Grund dafür, die ganze Menschheit Medikamenten auszusetzen, zu deren Nebenwirkungen Todesfälle oder schwere Komplikationen und typische Grippesymptome gehören, oder von denen, wie bei Tamiflu, noch nicht behauptet wird, sie »verhinderten oder heilten« die Grippe. Das ganze Drama der vergangenen Wochen liest sich mehr und mehr wie eine schlechte Neuauflage von Crichtons Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All.

Eine weitere bizarre Randnotiz des ganzen Dramas war die Veröffentlichung eines Fantasieszenarios der WHO im November 2004, auf dem Höhepunkt der damaligen weltweiten Panik über die angebliche Vogelgrippe, als Tamiflu erstmals von Donald Rumsfeld und anderen als Wundermittel angepriesen wurde. Für eine UN-Behörde, die normalerweise langweilige wissenschaftliche Mittelungen für die Ärzte und Gesundheitsbehörden der Welt herausgibt, war der Bericht von 2004 ungewöhnlich »weitsichtig«, was die gegenwärtige Panik über die Schweinegrippe angeht. In einem Abschnitt mit der bezeichnenden Überschrift »Irgendwann in der Zukunft …« schrieb die WHO vor gut vier Jahren:»Gerüchte über den Ausbruch einer ungewöhnlich schweren Atemwegserkrankung in zwei Dörfern in einer entlegenen Provinz haben das Gesundheitsministerium in einem Mitgliedsland der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreicht. Ein Team ist in die Provinz geschickt worden und hat dort erfahren, dass der Ausbruch etwa einen Monat zuvor begonnen hat. Das Team kann mindestens 50 Fälle im vergangenen Monat identifizieren. Alle Altersgruppen sind betroffen. 20 Patienten werden derzeit im Provinzkrankenhaus behandelt. Fünf Menschen sind bereits an Lungenentzündung und akutem Atemversagen gestorben. Die Untersuchungen im umliegenden Gebiet werden verstärkt, neue Fälle werden in der gesamten Provinz festgestellt. Den Atemwegen mehrerer Patienten entnommene Proben werden im nationalen Untersuchungslabor untersucht und erweisen sich als positiv für einen Influenza- A-Virus, können aber nicht weitergehend typisiert werden. Die Isolate werden zur Charakterisierung an das Influenza-Referenzzentrum der WHO geschickt, wo sie als Influenza A (H6N1) bestimmt werden, ein Untertypus, der nie zuvor beim Menschen isoliert worden ist. Untersuchungen der Gen-Sequenzialisierung deuten weiter darauf hin, dass die meisten viralen Gene von einem Vogelgrippe-Virus, die übrigen Gene von einem menschlichen Typus stammen.« (18)Dieses fiktive Szenario der WHO aus dem Jahre 2004 liest sich wie eine Anleitung für das, was sich seit Ende April in den USA, Mexiko und anderen Ländern ereignet hat. Es führt zu der ernsthaften Frage, ob die Welt einer riesigen psychologischen Kriegsführung unterworfen wird mit dem Ziel, die Menschen dazu zu bringen, große Dosen gefährlicher Medikamente einzunehmen, um einer Gefahr zu begegnen, die es in der behaupteten Form gar nicht gibt.Jetzt, wo die Zahl der berichteten Fälle in Mexiko deutlich sinkt und es wenige Anzeichen für eine Wiederholung der Spanischen Grippe von 1918 oder Schlimmerem gibt, wie die Behörden noch vor wenigen Tagen gewarnt hatten, ist es an der Zeit, eine weltweite Gesundheitsprüfung der Schweine-CAFOs und anderen industriellen Viehzucht-Großbetrieben zu veranlassen und die offizielle Vertuschung der potenziell enormen Gesundheitsgefährdung zu beenden.

C’est la vie - wie der Latriner so zu sagen pflegt...



Sonntag, 5. April 2009

Scheinheiligkeit hat einen Namen: Claudia Roth – LIDL im Visier

Lidl ist also mal wieder ins Visier der Unbestechlichen geraten, die alles und überall aufdecken – so soll es jedenfalls aussehen.
Na fein, wer denn jetzt darauf anspringt und alles für die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit hält, ist so ziemlich naiv, naiver geht es nicht.
Es wird also behauptet das Krankendaten gesammelt werden.

Dann muss man zwangsläufig die Frage stellen, in welchem Unternehmen das nicht gemacht wird, denn das würde die Liste erheblich verkürzen.

So gesehen also nichts neues, oder glaubt tatsächlich jemand, das es nicht anderswo auch gemacht wird um den Überblick zu behalten?

Frau Roth redet davon, dass Grundrechte der Mitarbeiter verletzt werden, obwohl sie in ebenfalls dazu beigetragen hat, das Grundrechte der Bundesbürger immer mehr nach und nach eingeschränkt werden. Noch hie habe ich von Ihr gehört, das Leiharbeit reine Sklaverei ist oder Hartz IV unmenschlich.

Und nun plötzlich ist alles anders...
Und ganz plötzlich, wie aus dem nichts kommt folgendes:
"Der Spiegel" hatte berichtet, dass der Discounter in der Vergangenheit die Gründe für Krankheiten von Mitarbeitern in firmeninternen Unterlagen festgehalten hat. Dies gehe aus mehreren hundert Seiten hervor, die durch Zufall in einer Mülltonne in Bochum entdeckt wurden.
Selbstverständlich wirft man Unterlagen in die Mülltonne ohne sie zu zerschreddern, um sich angreifbar zu machen. Wie naiv muss man denn sein, das man diesen Unfug für bare Münze hält???
Roth forderte die Verbraucher auf, Konsequenzen aus den Methoden des Discounters zu ziehen. Zum Boykott wolle sie nicht aufrufen, aber, so Roth, "die Verbraucher können deutlich machen, dass sie nicht einverstanden sind, wenn bei Lidl die Rechte der Arbeitnehmer mit Füßen getreten werden. Das können sie auch mit ihrer freien Entscheidung, wo sie einkaufen, tun."
Nun soll der Kunde also selbst entscheiden wo er einkaufen gehen möchte – sie scheinen aber zu wollen das man die LIDL Filialen links liegen lässt, das ist doch offensichtlich. Langsam aber sicher entsteht der Eindruck, das es hier um eine Hexenjagd gegen Discounter geht, denn über eines müssen wir uns hier im Klaren sein: Von Lidl & Co sitzt niemand im Bundestag als Lobbyist, der dort Machtstellungen inne hält, wie es die Industrie schon seit langem macht.

Wenn man jetzt etwas tiefer im Dreck wühlt könnte ich mir sehr gut vorstellen, das diese ganze Sache aus einer anderen Richtung kommt. Oder ist es nicht so, das LIDL, Aldi & Co den Supermärkten und dem Einzelhandel ein Dorn im Auge sind und sie sicher alles tun würde, um die Discounter zu ruinieren?

Wenn man sich hinstellt und LIDL &Co derartiger Dinge beschuldigt sollte man doch bitte auch so ehrlich sein und auch andere Firmen nennen, die sich nicht richtig verhalten. In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass Leiharbeiter in der Autoindustrie mit farbigen Westen gekennzeichnet werden, um sie vom normalen Mitarbeiter zu unterscheiden.

Das ist Menschenverachtend, doch habe ich noch nie etwas darüber von Claudia Roth gehört – ebenso wenig von der Unmenschlichkeit gegenüber den Hartz IV Empfängern, die man an den Rand der Gesellschaft katapultiert hat und sich Mitarbeiter in Göttinger Sozialamt wie unfehlbare Götter aufführen. Auch hier: Kein Ton von Frau Roth.

Ich wundere mich schon sehr, das Frau Roth ganz vergessen hat sich so inbrünstig zur Bahn und zum Ex-Bahnchef Mehdorn zu äußern, der wohl ganz klar gegen geltendes Recht verstoßen hat - und zwar in einem Ausmaß das schon von hochkrimineller Energie zeugt.
Liebe Frau Roth, lassen sie so was besser, denn Sie sind einfach viel zu sehr durchschaubar – wie diese ganze Aufführung an sich.

Und nun zur Aufklärung noch etwas sehr interessantes, denn hier wird ganz offensichtlich eine ziemlich miese Sache produziert, die unter Umständen aus anderer Richtung unterstützt oder angeregt wurde.

In der Schweiz gab es vor einiger Zeit eine Umfrage, die sich um die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenmagazinen drehte. Der Stern und der Spiegel haben von den Schweizern eine regelrechte Ohrfeige bekommen, weil man beide Blätter nicht wirklich für Glaubwürdig, sondern vielmehr für ein Manipulationswerkzeug hält.

NACHTRAG:

Eine von mir an Lidl geschriebene Email hat folgendes hervorgebracht und stützt meine Annahme, das jemand versucht auf biegen und brechen, dort Unfrieden zu stiften um einen unliebsamen Mitbewerber auszuschalten.

Hier die Mail dazu:

Sehr geehrter Herr Reins,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie geben uns damit die Möglichkeit, unsere
Position zu den jüngsten Veröffentlichungen in der Presse darzulegen.

Lidl wird erneut damit konfrontiert, dass mitarbeiterbezogene, sensible
Daten erfasst wurden. Die Dokumentationen, auf die sich diese Vorwürfe
beziehen, stammen aus dem vergangenen Jahr.
Die gemeinsame dringliche Empfehlung der Datenschutzberater, diese nicht
datenschutzkonformen Formulare nicht mehr zu verwenden, haben wir mit Datum
vom 16. Januar 2009 deutschlandweit umgesetzt, betont Dr. Joachim Jacob,
ehemaliger Datenschutzbeauftragter des Bundes. Dr. Jacob fungiert gemeinsam
mit Prof. Dr. Alfred Büllesbach, ehemals Konzerndatenschutzbeauftragter von
DaimlerChrysler, als Berater von Lidl für den Datenschutz.

Nun muß man sich doch wirklich fragen, woher die Informationen stammen um diese Geschichte wieder aufzukochen. Hat man mit den anderen zuvor gemachten Artikeln zu LIDL vielleicht nicht das erreicht was man erreichen wollte? Ja, LIDL hat seine Mitarbeiter überwacht, hat Kameras installiert - wo aber ist der Unterschied zu Kameras die ganz offensichtlich aufgestellt sind, um zu überwachen? Werden dann plötzlich nur die Kunden überwacht, die Sicherheit gewährleitest oder nicht doch auch die Mitarbeiter beobachtet?

Selbst beim Gang zu Bäcker sollte man die Augen aufmachen und wird feststellen, das Filialen mit Kameras ausgestattet sind - wozu sollen die denn gut sein wenn nicht zur Überwachung der Mitarbeiter.

Wir sollten nicht so blauäugig sein und glauben, das alles immer nur Von LIDL, ALDI und anderen erfolgreichen Unternehmen kommt, wenn es was zu bemängeln gibt. Wenn man sich einmal in seiner näheren Umwelt umschaut, sollte man noch viel mehr entdecken können - aber niemand sagt etwas dazu! Das wieder sollte uns zu denken geben.


Und noch ein Nachtrag:


Wie so oft wird von den Medien auf den Discountern eingeschlagen, weil sie wohl jemanden anderem auf dem Markt nicht in den Kram passen, doch wie dem auch sei, es gibt Dinge bei Lidl die nirgendwo erwähnt werden und sich andere Arbeitnehmer blass anschauen wenn sie es hören.

Wie schon bei vielen anderen Arbeitgebern nicht mehr üblich, gibt es dort immer noch Urlaubs - und Weihnachtsgeld, Überstundenzuschläge usw. - alles, was es in anderen Firmen schon teilweise seit Jahren nicht mehr gibt.

Bleiben wir also fair bei den Beurteilungen und schauen uns zukünftig immer alles an, wenn mal wieder auf jemanden eingeschlagen wird.

Und es ist egal, ob es ein Discounter ist oder ein Baumarkt, ein handwerksbetrieb oder eine einzelne Person - jeden kann es jeden Tag treffen, weil es jemanden nicht in den Kram passt weil man ist wie man ist.


In diesem Sinne ein schönes Zusammenleben.

Ein Link, der wohl gesperrt wurde...



Wer sich fragt was George Busch damit zu tun hat: Vor einigen Monaten hatten Journalisten herausgefunden, das der ehemalige US-Präsident 1,7 Milliarden US$ dafür ausgegeben hat, um sich die Medien zu erkaufen und nur das herauszugeben, was gewollt bzw. gewünscht ist.
Wer hier in Deutschland glauben wollte, es gäbe tatsächlich eine Pressefreiheit oder Meinungsfreiheit allgemein, soll sich wohl sehr täuschen.
Wer einen Leserbrief verfassen würde um ihn an die örtliche Presse zu schicken wird eine Standardantwort bekommen, wonach man nicht alles berücksichtigen könne...
Zuviel Kritik ist nämlich gar nicht erwünscht.

Und nun möchte ich alle Leser bitten, sich doch einmal darüber im Klaren zu sein, das jemand gezielt seine Konkurrenten vom Markt drängen möchte - und das mit allen Mitteln und unter Zuhilfenahme der Politik.
Denken Sie dran: In der Politik geschieht nie etwas zufällig!

Montag, 16. März 2009

Eine neue Partei wurde gegründet...Neuer Wind in der Politik

Hallo zusammen

Ab und an scheint sich in Deutschland doch noch etwas zu tun, von dem auch ich unterrichtet werde. Und genau deshalb veröffentliche ich hier einen Aufruf in eigener Sache.

Bürger und Bürgerinnen der Republiken Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Es hat sich im deutschen Bundesland Thüringen aus jungen Aktivisten genau die Partei gegründet, auf welche die Berliner Republik die ganzen Jahre gewartet hat.
Manche von Euch sind nicht in Deutschland, manche von Euch haben eigene Zeitungen und alle habt Ihr Kontakte.
Ich beschwöre Euch: gebt dieser neuen Generation, die mit dem Grundgesetz und in Deutscher Einheit aufgewachsen ist, eine Chance. Es wird auch für die Nachbarrepubliken von Nutzem sein.
Lasst die Verteiler rauchen, lasst die Drähte glühen und macht das Ding bekannt. August sind Landtagswahlen in Thüringen und im Juni Kommunalwahlen. Jeder Journalist, jeder Verfassungspatriot und jeder normale Mensch wird von dieser Partei profitieren.

Name: DIE GUTEN

In einer Stellungnahme schreiben sie:

"Wir vergessen im Leben oft wer in diesem Land das Sagen hat. Gerne schimpfen wir wieder über die Wahllügen oder die schlechten Gesetze von "denen da oben". Dies ist eine normale Folge unserer aufgeklärten Natur, jedoch entwickelt sich genau dies momentan zu einem handfesten Problem, denn mehr als das Meckern passiert nicht. Viele Bürger glauben noch immer, dass sie in einer wohlbehüteten und stabilen Republik leben, allerdings ist genau dies falsch. Theoretisch wäre das Leben in einer solchen freien Republik möglich, jedoch würde dies den ständigen Kampf der Bürger um eben diese Freiheit erfordern.

Wir brauchen also Bürger, welche aufrecht stehen und nicht vor staatlicher Willkür oder wilden Ideologien einknicken. Wir brauchen freie Menschen, die in der Lage sind die Aussagen von Medien, Konzernen und Politikern zu hinterfragen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die in der Lage ist ihre eigene Freiheit zu verteidigen und sich nicht von falschen Informationen in die Sklaverei treiben zu lassen."

Ihr Grundsatzprogramm beginnt mit den Grundrechten von 84 Millionen Menschen und ist ein Frontalangriff auf die herrschenden Seilschaften, die sich nur noch auf das deutsche Obergesetz, die Gewohnheit berufen können. Auszüge aus dem umfangreichen Programm:

"Grundrechte

Deutschland ist eine Republik, unsere Republik ist im Grundgesetz verankert. In einem Rechtsstaat diktiert das Volk dem Staat und nicht umgekehrt. Wir sehen diese demokratische Ordnung durch korrupte Regierungen,skrupellose Unternehmen und elitäre Kreise bedroht.

Forderungen:

- Einhaltung des Grundgesetzes
- Freiheiten der Bürger sind unantastbar und müssen ausgebaut werden
Gesetze die Freiheiten einschränken werden rückgängig gemacht
- Freier unentgeltlicher Zugang zu Informationen und laufenden staatlichen Vorgängen
- Zur Aufklärung von Verbrechen dürfen keine Grundrechte abgebaut/verletzt werden
- Entscheidungsträger müssen bei Verstoß gegen das Grundgesetz sofort von allen Befugnissen befreit werden bis das Amtsenthebungsverfahren beendet ist, im Zweifel entscheidet das Volk. Sie haben alle zum Zeitpunkt der Grundrechtsverletzung aktiven Tätigkeiten sofort einzustellen.
- Der Widerstandsparagraph muss sich in Bundesgesetzen widerspiegeln und in vollem Umfang bekannt gemacht werden
- Keine zentrale Datensammlung von persönlichen Daten

Demokratie

Das Wort Demokratie heißt Volksherrschaft. Wir haben eine repräsentative (indirekte) Demokratie. Die Parlamentarier würdigen gegenwärtig ihre Diätenerhöhung dadurch, das die äusserst seltenen Sitzungen nicht besucht werden. Des Weiteren entscheiden viele gewählte Volksvertreter gegen den Bürgerwillen frei nach Interessenverbänden (Lobbys).

Forderungen:

- Bund und Länderparlamente müssen mindestens 70% der 52 Wochen im Jahr tagen.
- Volksvertreter müssen anwesend sein, nicht entschuldigte Fehltage führen zu Diätenkürzung
- Abwählbarkeit politischer Posten durch Volksentscheid
- Vetorechte und Volksentscheide für Bürger auch auf Bundesebene
- Konsolidierte Fassung der Gesetze müssen innerhalb von zwei Wochen kostenfrei zur Verfügung stehen
- alle Vorgänge von öffentlichem Interesse und militärischen Verkäufen inkl. Zulieferungen müssen Drucksachen sein
- Den Status der Gemeinnützigkeit von Organisationen vergibt die Allgemeinheit, Volksentscheid erfolgt nach Tätigkeitsgebiet (Bund, Land, Kommune, Ortschaft)
- Förderung von selbstorganisiertem Wissensaustausch und Meinungsbildung z.B. durch Räume, Informationszugang und Gebrauch

Bildung

Im internationalen Vergleich schliesst das deutsche Bildungssystem sehr schlecht ab. Trotz vieler Modelle und Versuchsschulen werden neue Erkenntnisse nicht angewandt. Es wird nicht mit Interesse und Eigeninitiative der Schüler gearbeitet, sondern es erfolgt eine permanente Abstumpfung und das Interesse schwindet. Die Lehrer haben teilweise didaktische Fähigkeiten vor Jahrzehnten erlernt, ein Kontakt auf Augenhöhe oder eine Vermittlung der Selbständigkeit bzw. lebenswichtigen Fähigkeiten bleibt oft aus. Die Fähigkeiten werden meist mit proprietären Industrieprodukten und Systemen vermittelt, eine Lehre von handwerklichen Fähigkeiten und der wirklichen Praxis bleibt fast vollständig aus.

Forderungen

- Individuelle Förderung von Schüler

- Gemeinsames Klassen übergreifendes Lernen
- Gemeinsames Lernen bis zur zehnten Klasse
- Verbale Einschätzung der Fähigkeiten statt Noten mindestens bis zur sechsten Klasse
- Mitbestimmung der Schüler in der Schule und ihrer Schülersprecher in den lehrplan- und verwaltungsentscheidenden Gremien
- Heranführung an die Benutzung von Produkten, die kein geistiges Eigentum von Firmen und nicht kommerziell sind
- Förderung von gesellschaftlichem Bewusstsein und sozialer Kompetenz
- kostenfreie Bildung auf allen Bildungsebenen
- Abschaffung der Leihgebühren
- Keine Verpflichtung zum Kauf von überteuerten Produkten
- Klassenfahrten und Exkursionen sind Pflichtveranstaltungen und werden gefördert
- Verbesserte Lernbedingungen an Universitäten
- Ausschreibung von Lehrbüchern nach Inhalt statt nach Preis
- Vielfalt an Schulbuchverlagen, notfalls auch staatliche Schulbuchverlage
- Verpflichtung der Aufnahme neuer Erkenntnisse
- Sensibilisierung von Lehrkräften für Konfliktbewältigungen
- Aufklärung über Konfliktbewältigung für Lehrkräfte
- Frühes Erleben grundlegender geistiger und leiblicher Fähigkeiten: Gedächtnis, Konzentration, Empathie, Gruppenarbeit, Selbsterkenntnis
- Keine elitären Bildungseinrichtungen oder Betreuungszentren

Umwelt

Die Auswirkungen der industriellen Überproduktion sind unübersehbar. Durch fehlendes Bewusstsein liegt fast überall Müll in der Umwelt und technologische Entwicklungen, die viele Probleme lösen würden, werden aktiv von einer profitbasierenden Großindustrie unterbunden. Die Natur wird unterworfen und teilweise als Dekoration empfunden, die allen menschlichen Auswüchsen einfach zu weichen und zu gehorchen hat. Die einzige Möglichkeit, den Planeten nicht restlos zu verseuchen, besteht in einer bewussten, intelligenten und rohstoffsparenden Politik.

Forderungen

- Staatliche Einrichtungen müssen eine Vorbildrolle beim Einsatz von neuen Energiesparmaßnahmen einnehmen
- Die Energiegewinnung und Produktherstellung sowie deren Transport müssen unter umweltfreundlichen Bedingungen erfolgen
- Alle Unternehmen müssen nach dem Verursacherprinzip Umweltschäden wiedergutmachen
- Treibstoffe aus Reststoffen und biologisch nachwachsenden Rohstoffen müssen eine zunehmende Alternative zur Mineralölerzeugung von Erdölprodukten für die dezentrale energietechnische Zukunft darstellen
- Eigenständige nachhaltige Energiegewinnung ohne Notwendigkeit von Zukauf aus dem Ausland
- Keine weitere Energiegewinnung durch Atomkraft
- Keine Übernutzung der Ökosysteme (beispielsweise: Überfischung) Ž
- Gesamtfläche an versiegeltem Land darf nicht vergrößert werden und bereits versiegelte Flächen sind möglichst wieder der Natur zurückzuführen
- Keine Änderungen an natürlichen Landschaftsstrukturen
- Verbot von umweltschädlichen Stoffen

Soziales

- Bedingungsloses Grundeinkommen
- Abschaffung des Hartz IV-Systems
- Ausbau und Unterstützung von Kindertagesstätten und selbstorgansierte Kinderbetreuung
- Unterstützung und Förderung von nicht-profitorientierten Umsetzungen neuer Konzepte im sozialen Bereich (z.B. Altenpflege, Jugendkultur, Selbstverwaltung und -Organisation)
- Freiräume schaffen, in denen Menschen gemeinschaftlich reden und handeln können
- Aktionsräume für den Dialog der Generationen.
- Soziale Organisationen dürfen nicht kommerziell wirtschaften

Wirtschaft

- Aus dem Euro-Währungsraum austreten
- Eigene Notenbank für Deutschland
- Wertverfall einer Währung
- Abgesicherte Währung → Devisen transfer extern
- Zinsfreie staatliche Kredite
- Zinseszins ist verboten
- Regionalwährungen fördern
- Keine privaten Zentralbanken
- Kein Handel mit abstrakten Elementen
- Regionalen Handel und Tausch fördern
- Dienstleistungs- und Warentausch für regionale Wirtschaftssysteme steuerfrei fördern
- Aufhebung der Lohnsteuern und Mehrwertsteuer und Einführung einer differenzierten Konsumsteuer
- Niedrige Konsumsteuer für: Grundversorgung, ökologische Produkte, gemeinschaftsfördernde Produkte, Lehrmittel, von Hand hergestellte Produkte
- Hohe Konsumsteuer für: Gefahrenstoffe für Leben und Umwelt, Luxusartikel
- Konsumsteuer als Instrument der Währungssteuerung
- Reale Werte für Produkte durch Konsumsteuer herstellen

Technologie

- staatliche Subventionierung von Entwicklung, Transport und Speicherung erneuerbarer Energien
- Unterstützen von selbst produzierter Energie
- vollkommener Ausstieg aus der Atomkraft, ob zur Forschung, Energieproduktion oder Waffentechnologien
- Abbau und keine Zulassung neuer Braunkohle-, Steinkohle- und Erdöl- sowie Erdgaskraftwerke
- Erdöl ist ein kostbares Material. Es sollte nicht durch Verbrennung vernichtet werden.
- Nur nachhaltige Technologien unterstützen
- Rüstungsprojekte werden nicht unterstützt
- Technologieentwicklung welche der Allgemeinheit nutzen können, aber nicht von unserer Wirtschaft abgedeckt werden müssen vom Staat bezahlt werden
- Elektro-Autos mit großer Reichweite gab es bereits, sie müssen nun in großen Umfang zur Verfügung gestellt werden.

Wissen und Information

Forderungen:

- Das Wissen um Technologien ist Gemeinschaftsgut und muss in vollen Umfang, sowie kostenfrei JEDEM zur Verfügung stehen
- Patente, die die Gemeinschaft und das Leben überhaupt behindern, sind unzulässig.
- Patente werden unabhängig von Profit und nach dem Maßstab gesellschaftlichen Interesses bewertet.
- Leben ist nicht patentierbar. Das gleiche gilt für Medikamente, Software und Konzeptideen.
- Entwicklungen, die der Gemeinschaft in freier Form zur Verfügung stehen, genießen besondere Förderungen
- Speziell die Entwicklung und Verbreitung von Opensource wird unterstützt

Medien und Kommunikation

Das Internet ist eine freie Gedankenwelt. Eigentum, Redefreiheit, Persönlichkeit und Kontext als Rechtsvorstellungen der materiellen Welt gelten nicht. Das Internet ist eine eigene Gesellschaft, dessen Kultur und Wertevorstellungen in ihrer Vielfalt zu achten sind.

Forderungen:

- Das Internet ist besitzlos
- Das Internet ist kein natürlicher Ort
- Die Gedanken des Internets dürfen nicht mit Handlungen gleichgesetzt werden
- Der gemeinsame Zugang zum Internet darf nicht durch die hypothetische Notwendigkeit einer strafverfolgenden Maßnahme unterbunden werden
- Informationen des Öffentlichen Interesses müssen zugänglich gemacht werden, private Daten geschützt werden

Frieden

Forderungen:

- Herstellung, Transport und die Weitergabe von Waffen sind verboten
- Deutschland unternimmt ernsthafte Internationale Versuche den Weltfrieden herzustellen
- Deutschland nimmt nicht an Kriegen oder Kriegsähnlichen Handlungen teil oder unterstützt diese
- Deutschland tritt aus allen militärischen Bündnissen aus und zieht seine Soldaten aus allen Gebieten zurück
- Die Wehrpflicht wird abgeschafft
- Deutschland nimmt eine neutrale Haltung gegenüber jeder anderen Organisation ein
- Keine Organisation, Konzern oder eine Personengruppe darf militärische Aufgaben wahrnehmen
- Deutschland klagt jedes Kriegsverbrechen, welches durch allgemeine Informationen bekannt wird, sofort an

Gesundheit

- Allgemeine gesetzliche Krankenkasse
- Keine Privatkrankenkassen
- Macht und Geld dürfen nicht die Zulassung von Medikamenten oder Behandlungstechniken beeinflussen
- Gesundheit ist keine Ware"

ANTRITT ZUR LANDTAGSWAHL IN THÜRINGEN 2009
Die Guten treten an zu den Thüringer Landtagswahlen am 30.August 2009. Das Thüringer Parlament hat derzeit nichts zu bieten ausser der allein regierenden ex-Blockpartei CDU unter Dieter Althaus, die mit 43 Prozent der Stimmen eine satte absolute Mehrheit an Mandaten erringen konnte da FDP und Grüne am Einzug in den Landtag scheiterten.
In der Opposition trifft sie die alten Kollegen von der Staatspartei wieder, die heute "Linke" heissen. Desweiteren im Landtag vertreten: die skurril wirkende SPD unter Christoph Matschie, welcher als Hartz-IV-Prophet unterster Schublade Gerhard Schröder zu Füssen lag und es fertig brachte bei der letzten Wahl 2004 noch einmal 4% zu verlieren um bei ganzen 14.5% zu landen.
Mehr werden es diesmal, auch ohne Die Guten, sicher nicht werden. Es bleibt ein nicht zu unterschätzendes Potential für eine echte Partei im eigentlichen Sinne.
Ebenso werden die Guten in bestimmten Städten zur Thüringer Kommunalwahl am 7.Juni antreten. Dort gilt keine 5-Prozentklausel, es besteht die realistische Chance auf Einzug in Stadtparlamente.